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Auf den Spuren der Comedian Harmonists

Der Sound und die Songs der Comedian Harmonists sind seit einiger Zeit wieder in.
Jene legendäre, international berühmte Gesangsgruppe aus den 20er und 30er Jahren
ist Vorbild für viele inzwischen gebildete Nachfolgeensembles.
So entstand auch die Gruppe "Planet Harmony".

Die sechs Sänger aus dem Nordkreis Celles gaben nun ein viel umjubeltes Gastspiel
in der Celler Exerzierhalle.

Festlich gewandet im Smoking verbreiteten die Männer in der gut besuchten Veranstaltung
eine fröhliche Stimmung. Sie wussten nicht nur durch ihren Gesang zu gefallen, sondern
auch durch die Art ihres Vortrages. So wurden auch selbst verfasste, heitere Gedichte
gebracht, verbunden mit einer humorvollen Moderation. Eine gelungene Choreographie
lockerte die Gesangsnummern auf.

Wolfgang Kaiser, Gerhard Rothfuchs, Kurt Marquardt, Leonard Skelton, Tilmann Baruth und Gerd Büthe verfügen über wohlklingende Stimmen. Ausgewogen und homogen bildeten sie einen geschlossenen Klangköper. Die Einstudierung und Leitung lagen in den Händen von Arnas Vonzadas, der auch für die Klavierbegleitung sorgte. Die in neuer Besetzung erst seit einem halben Jahr zusammen musizierende Gruppe war voller Begeisterung bei der Sache.
Es gelang den Männern aus Baven, Müden und Fassberg, diese Begeisterung auf die
Zuhörer zu übertragen.

Das Programm war klug zusammengestellt und hielt sich an die Lieder der Comedian
Harmonists, die damals einen Ohrwurm nach dem anderen produzierten.

Beschwingt präsentierten die humorvollen sechs Sänger die berühmten Lieder wie "Mein
kleiner grüner Kaktus", "Ich hab für dich 'nen Blumentopp" oder "Veronika". Genau wie ihr
großes Vorbild sangen sie auch einige Volkslieder wie "In einem kühlen Grunde" oder
"Guter Mond" - gefühlvoll und sehr schön anzuhören. Am Ende gab es viel Jubel,
rhythmisches Klatschen und Rufe nach Zugaben, die auch gewährt wurden.

Gerhard Meuss, Celle,06.05.02

 

 
  Konzert in Hermannsburg: Gesangsgruppe "planet harmony" umjubelt

Renaissance der Goldenen Zwanziger
Skurril-komisch, aber selten albern

von Udo Genth

HERMANNSBURG.

Sechs Männer singen nostalgische Lieder, eine junge Frau begleitet sie am Klavier. Das ist die Kurzbeschreibung vom Auftritt der Gesangsgruppe "planet harmony". Ihr Konzert am Sonnabendabend in Völkers Hotel war ein umjubeltes Ereignis.

Bei der Begrüßung fiel bereits ein Hinweis auf die Comedian Harmonists". Dieser legendären Musikgruppe aaus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts fühlen sich die "planet harmony" verpflichtet. Leonard Skelton, Kurt Marquardt, Gerd Büthe, Tilmann Baruth, Wolfgang Kaiser, und Gerhard Rothfuchs heißen die Sänger. Sie hören im wahrsten Sinne auf Iris Paiska. Sie begleitet nicht nur gefühlvoll die Gruppe am Klavier, sondern wirkt zusätzlich als künstlerische Leiterin.

Alle Sänger verfügen über ein beachtliches komödiantisches Talent. Die schauspielerischen Einlagen der Truppe wirken selten albern, sondern entsprechen dem Stile der Liede und unterstützen die teilweise skurril-komischen Texte. Ein besonderes Beispiel dafür ist das Lied "In der Bar zum Krokodil"- ein Verdienst der "planet harmony", das nahezu vergessene Liede der der Comedian Harmonists wieder ans Licht der Öffentlichkeit gebracht zu haben. Text wie Musik des Stückes sind ein Paradebeispiel für die Schlager der "Goldenen Zwanziger". Viele Melodien jener Zeit wurden zu Gehör gebracht. Die Palette reichte von "Veronika der Lenz ist da" über "Ein guter Freund" bis zum unverzichtbaren "Mein kleiner grüner Kaktus".

Das Publikum ging schnell mit. Bereits nach einigen Liedern wurde mit teilweise frenetischem Beifall gedankt. Die meisten Lieder erhielten durch sanfte Klavierbegleitung ihr unvergleichliches Flair, und die sechs Künstler zeigten a capella ihre stimmlichen Qualitäten besonders nachdrücklich. Gelegentlich wurde von ihnen sogar ganz auf textlichen Gesang verzichtet und stattdessen - unterstützt durch entsprechende Mimik - der Klang von Instrumenten nachgeahmt. Das geschah besonders hinreißend beim "Menuett" von Luigi Boccerini. Die Darstellung zeigte das Stück in völlig neuem Gewand und zog einen wahren Orkan von begeistertem Beifall nach sich.

Eine bemerkenswerte Soloeinlage gab Leonard Skelton. Seine Interpretation von "As time goes by" aus dem legendären Kultfilm "Casablanca" hielt sich zwar nahe am Vorbild, doch gelang ihm ein eigenständiger, unter die Haut gehender Vortrag. Als geborener Engländer mag ihm geholfen haben, dass er den Originaltext meisterhaft zu modulieren wusste.

Am Ende des rund zweistündigen Konzerts erzwang ausdauernder Beifall drei Zugaben. Erst nach dem besinnlich vorgetragenen"Irgendwo auf der Welt..." gab das Publikum Ruhe. Gemessen an dem großen Erfolg in Hermannsburg steht zu erwarten, dass der nächste Auftritt der Gruppe ebenfaalls einen Triumph bringen wird. Das Konzert findet am 14.November in Soltau statt, es beginnt um 20 Uhr in der "Alten Reithalle".

[planet harmony in hermannsburg]


Schwungvoll und schmissig

"planet harmony" auf den Spuren der "Comedian Harmonists"

Von Almuth Behrmann

Soltau. Einen großen Erfolg verbuchte das Vokalensemble "planet harmony" am Freitag im Soltauer Veranstaltungszentrum "Alte Reithalle".
Wolfgang Kaiser, Gerhardt Rothfuchs, Kurt Marquardt und Leonard Skelton (1. und 2. Tenöre) sowie Tilmann Baruth (Bariton)und Gerd Büthe (Bass) präsentierten gemeinsam mit Iris Paiska (Piano) ihr neues Programm. Dem Motto "Auf dem Spuren der Comedian Harmonists" getreu, standen vor allem Titel der legendären Gesangsgruppe vergangener Zeiten auf dem Programm.

Schwungvoll und schmissig mit lustigen kleinen Gags und Requisiten sang und agierte "planet harmony". Da hörte man "Ich hab für Dich 'nen Blumentopf bestellt", "Liebling meine Herz lässt Dich grüßen" oder "Schöne Isabella von Kastilien" und "Veronika der Lenz ist da".
Aber auch bekannte alte Volkslieder wie "In einem kühlen Grunde und "Guter Mond, Du gehst so stille wurden mit Gefühl und Innigkeit vorgetragen . Für das berühmte Menuett von Luigi Boccerini mimten die Künstler sehr witzig ein Orchester, bei dem mal Streicher, mal Bläser ihren Auftritt hatten.

Auch einzeln solistisch traten die sechs Sänger auf und kamen mit musikalisch sympathischem Vortrag beim Publikum an - immer präsent und genau begleitet von der Pianistin Iris Paiska.

Durch die Lautstärke der Ventilatoren und den Hall der für den großen Saal notwendigen elektronischen Verstärkung erlitt die Textverständlichkeit leider manchmal ein wenig Einbuße, aber die meisten der zahlreich erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörern kannten die Lieder offensichtlich gut genug um auch so folgen zu können.

Nach nicht enden wollendem Beifall bedankte sich das aus Faßberg stammende Ensemble mit mehreren Zugaben.

 

 
 

"Stürme der Begeisterung"
Gruppe "Planet Harmony" zog Publikum in ihren Bann

Fassberg. "Stürme der Begeisterung" löste das Vokalensemble "Planet Harmony" jetzt mit seinem Auftritt im Haus Schlichternheide in Faßberg aus. Sechs rhytmisch und stimmlich hervorragend aufgelegte Sänger, begleitet von einer nuancenreichen und immer präsenten Pianistin, sorgten für gute Laune.
Bereits bei der Begrüßung wurde klar, daß das Sextett auf den Spuren der legendären Comedian Harmonists wandelt und sich deren unverwechselbarem Gesangsstil verpflichtet fühlt. Ohrwürmer wie "Veronika, der Lenz ist da" sang das Enseble deshalb im Originalarrangement der großen Vorbilder. Alle sechs Sänger verfügten über Witz, die Fähigkeit zur Situationskomik und darstellerisches Talent.

Das abwechslungsreiche Programm beinhaltete schmissige Schlager wie "Ich hab´ für dich ´nen Blumentopf bestellt" und gefühlvolle Volkslieder wie "In einem kühlen Grunde" genauso wie Songs von Billy Joel und andere bekannte Melodien. Zu nennen ist insbesondere das Menuett von Luigi Boccerini, das die Künstler als kleines Orchester, in dem die Bläser und auch die Streicher mit entsprechend mimischer Betonung ihre eigenen urkomischen Auftritte hatten, zu Gehör brachten. Sämtliche Sänger traten auch als Solisten auf.

Mit ausdauerndem Beifall erkämpfte das Publikum sich zwei Zugaben. Und erst nach dem Lied "Mein kleiner grüner Kaktus" verließen die Zuhörer immer noch zögernd den Saal. Übrigens: Die Kulturinitiative Wietzendorf hofft, "Planet Harmony" schon im Frühling zu einem Auftritt auf dem Peetshof gewinnen zu können.

[planet harmony orchester in fassberg]

 

"Planet Harmony" im Haus Schlichternheide

Sextett mit Dame begeisterte mit Musik aus den Zwanzigern

Fassberg (az). Stürme der Begeisterung löste das Vokalensemble "Planet Harmony" jetzt mit seinem Auftritt im Haus Schlichternheide aus. Sechs rhytmisch und stimmlich hervoragend aufgelegte Sänger, begleitet von einer nuancenreichen und immer präsenten Pianistin, sorgten für gute Laune und nicht enden wollenden Beifall.

Bereits bei der Begrüssung wurde klar, dass das Sextett auf den Spuren der legendären Comedian Harmonists aus den Zwanzigern des vorigen Jahrhunderts wandelt und sich deren bis heute unverwechselbarem Gesangsstil verpflichtet fühlt. Ohrwürmer wie "Schöne Isabella aus Kastilien", "Liebling, mein Herz lässt dich grüßen" oder "Veronika der Lenz ist da" wurden deshalb im Originalarrangement der großen Vorbilder gesungen.
Doch nicht nur stimmlich beeindruckten die Tenöre Wolfgang Kaiser, Gerhardt Rothfuchs, Kurt Marquardt und Leonhard Skelton, sowie Bariton Tilman Baruth und Bass Gerd Büthe. Alle sechs Sänger verfügen außerdem über Witz, Situationskomik und darstellerisches Talent, boten sie doch ihre Lieder mit exakter und absolout synchroner Choreographie dar.
Auch an Abwechslung fehlte es nicht. Schmissige Schlager lösten sich ab mit gefühlvollen Volksliedern. Die jüngeren unter den Sängern kamen mit Songs von Billy Joel zum Zuge. Doch besonders hoch schlugen die Wellen der Begeisterung bei bekannten Melodien, wie dem Menuett von Luigi Boccerini, das die Künstler als kleines Orchester zu Gehör brachten, in dem die Bläser und auch die Streicher mit entsprechend mimischer Unterstreichung ihre eigene urkomischen Auftritte hatten. Sämtliche Sänger traten auch als Solisten auf und erteten mit ihrem sympathischen und engagierten Vortrag viel Beifall. Besonders Leonhard Skelton wurde bejubelt als er mit verbaler und musikalischer Unterstützung der Pianistin Iris Paiska, die auch die künstlerische Leitung der Gruppe hat, "As time goes by" aus dem Kultfilm "Casablanca" vortrug.
Mit ausdauerndem Beifall erkämpfte das Publikum sich Ende zwei Zugaben. Und erst als das lautstark gewünschte Lied "Mein kleiner grüner Kaktus" gesungen war, verließ man zögernd aber gut aufgelegt den Saal. Bleibt anzumerken, dass die Kulturinitiative Wietzendorf zur Zeit mit Planet Harmony verhandelt. Es geht dabei um einen Auftritt im Frühling auf dem Wietzendorfer Peetshof. Alle, die jetzt schon unter ersten Entzugserscheinungen leiden, werden den genauen Termin rechtzeitig aus der Presse erfahren.

[planet harmony im haus schlichternheide, fassberg]

 

 

 

 

Planet Harmony im Stadthaus Bergen

Glanzvolles Konzert von planet harmony

Im Stadthaus Bergen war kaum noch ein Plätzchen zu ergattern, als am Sonntagabend  planet harmony das ausgefallene Konzert vom April begann.

Nach der überaus positiven Kritik der CZ des Lachendorfer Konzertes war das Publikum mit großen Erwartungen gekommen und wurde nicht enttäuscht. Die 6 Sänger ( Gerdi Rothfuchs, u. Wolfgang Kaiser, 1. Tenor,  Kurt Marquardt u. Leonard Skelton, 2. Tenor,  sowie Tillmann Baruth, Bariton u. Gerd Büthe, Bass ) boten zusammen mit ihrer Pianistin Iris Paiska ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm. Bekannte und weniger bekannte Lieder der Comedian Harmonists wurden geschickt gemixt, aufgelockert durch witzige und das Publikum ansprechende Moderationen. Mit den Barber-Shop-Liedern kam das komödiantische Potential der Gruppe voll zur Geltung und das Publikum belohnte die Sänger mit donnerndem Applaus.Bei Liedern wie `In der Bar zum Krokodil `und `Mein Onkel Bumba aus Lumumba` wurde die Gruppe geradezu frenetisch gefeiert. Die Choreographie tat ein Übriges. Nie überzogen, wohl dosiert und jedem Stück angepasst, unterstrich sie die musikalische Brillianz der  Sänger. Die samtweich vorgetragenen Liebes- und Abschiedslieder der Comedian Harmonists  ließen manches Auge feucht werden. Nicht zu vergessen die Soli – gesungen von den Tenören W. Kaiser, L. Skelton u. G. Rothfuchs -  sie brachten die Vielseitigkeit der Sänger sehr gut zum Ausdruck. Der Pianistin Iris Paiska, die auch die künstlerische Leitung der Gruppe innehat, muss man große  Anerkennung für ihre einfühlsame Begleitung bescheinigen. Noch nie war `planet harmony` so gut wie heute. Und so endete der schöne Abend auch mit etlichen Zugaben, wobei der "kleine grüne Kaktus" natürlich nicht fehlen durfte.

 

Cellesche Zeitung, Mittwoch 20.April 2005

Zwischen Witz und surrealem Schweifen: Hommage an die „Comedian Harmonists“

„planet harmony“ wandelt mit Lockerheit und Frische durch die 20er Jahre
von Rolf-Dieter Diehl

Lachendorf . Es fehlte nur das Knistern der alten Schellack-Platten, dann wäre die Illusion perfekt gewesen. Die Gäste des Kulturkreises Lachendorf erlebten im Forum der Realschule Lachendorf eine nostalgisch schöne Atmosphäre, in der fein nuancierte Vorkriegstöne mal zu, gebannter Stille, mal zu vergnügtem Gelächter hinrissen.

Das neue Programm der „planet harmony“ ist eine Hommage an die „Comedian Harmonists“. Doch die Tenöre Wolfgang Kaiser, Gerhardt Rothfuchs, Kurt Marquardt, und Leonard Skelton sowie Bariton Tilman Baruth und Bass Gerd Büthe, alle aus dem Nordkreis Celle, sind keineswegs nur eine Kopie ihrer Vorbilder. Sie wandeln mit derart großer Lockerheit und Frische durch das Repertoire, dass auch stark beanspruchte Evergreens wie „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“ unverbraucht klingen.

Sechs Sänger und ein perlend leichtes Klavier, an dem die Hamburger Pianistin Iris Paiska die Stimmen untermalt, die für Laune sorgen: Sie paarten die Gesten gepflegten Gesangs mit Understatement aus gut dosierter Komik und unterhielten mit Timing und Taktgefühl.

Zwischen Elegie, Eleganz und witzigen Exkursen wird der Abend von Duke Ellingtons „Creole Love Call“ über „Veronikas Lenz“ und den hinreißenden „Guten Mond“ bis hin zu „Wochenend und Sonnenschein“ zur anspruchsvollen Kurzweil. Und die leisen Interpretationen bekannter Volkslieder bilden dazwischen wunderschöne Ruhepunkte. Zauberische Klavierklänge untermalen die Verse, und Iris Paiska, der auch die künstlerische Leitung obliegt, lässt sich mit vortrefflichen Gespür ein auf das Oszillieren zwischen Witz und surrealem Schweifen.

Was „planet harmony“ von anderen Männergesangsgruppen unterscheidet, ist vor allem ihr sorgfältig in Regie gesetztes komödiantisches Talent. Auch die wechselnde Conference sprüht vor Witz und ironischem Charme, und die Parodien werfen einen analytischen Blick auf die inhaltlichen Fantasien, die in ihren Texten aufscheinen. Das Ensemble versteht es, mit qualitätsvollem Gesang und virtuoser Klavierbegleitung den Kitsch von einst in lustvoll dargebotene Kunst zu verwandeln. Wie sie den trivialen Schlagern mit ihrer Verve jede Tümelei und Sentimentalität austreiben, das reißt zu Begeisterungsstürmen hin. So sticht denn „Der kleine grüne Kaktus“ am Ende noch mal so schön.

 

 
[Originalanzeige comedian harmonists]

[eMail an Gisela Büthe] Management: Gisela Büthe, Heuweg 7, 29328 Müden/Örtze Telefon 05053 504
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